Kosten und Finanzierung

Kosten und Finanzierung

 

Die Ausbildungskosten betragen 390 Euro pro Monat.

 

Finanzierungsmöglichkeiten

  • Standardfinanzierung: Das volle Schulgeld wird monatlich verrechnet, so dass die Ausbildung nach Ablauf der 3 Jahre komplett bezahlt ist.
  • Ratenzahlung mit verlängerter Laufzeit (über 6 Jahre): Die DAA bietet Ihnen eine Finanzierung der Ausbildung über einen Zeitraum von 72 Monaten mit einer Verzinsung von 1% an.

 

Finanzierungshilfen

Schüler-BAföG
Durch die staatliche Anerkennung der Ausbildung können Sie Schüler-BAföG beantragen. Das Schüler-BAföG muss nach der Ausbildung nicht zurückgezahlt werden. Unter www.das-neue-bafoeg.de finden Sie detaillierte Informationen und können sich vom online-Rechner ausrechnen lassen, wie hoch die Förderung sein kann.

Schulgeldbefreiung/Schulgeldermäßigung durch die DAA-Stiftung
Die DAA-Stiftung stellt finanzielle Mittel zur Schulgeldbefreiung bzw. Schulgeldermäßigung für Schüler/innen an Ersatz- und Ergänzungsschulen in Trägerschaft ihrer Beteiligungsunternehmen zur Verfügung, um allen qualifizierten Interessenten entsprechend dem grundgesetzlich verankerten Sonderungsverbot (Art. 7 Abs. 4 Satz 3 GG) die Teilnahme an Bildungsangeboten zu ermöglichen. Auf Antrag kann in sozialen Härtefällen ein Zuschuss bis zur Höhe des gesamten üblicherweise von der Schülerin bzw. dem Schüler zu tragenden Schulgeldes – maximal aber 150 Euro pro Monat – gewährt werden.

Bitte beachten Sie bei der Beantragung einer Schulgeldbefreiung/Schulgeldermäßigung durch die DAA-Stiftung unbedingt das hier verfügbare Merkblatt und verwenden Sie das hier bereitgestellte verbindliche Antragsformular. Die Beantragung erfolgt nicht direkt bei der DAA-Stiftung, sondern über den jeweiligen Schulträger (beispielsweise IWK, DAA oder GGSD). Die betreffenden Regelungen und Formulare gelten selbstverständlich nur in denjenigen Bundesländern, in denen Schulgeld erhoben werden kann.

Infos und Formulare finden Sie auf der Seite der DAA-Stiftung unter http://www.daa-stiftung.de/42.html

Bildungskredit des Bundes
Seit 2001 bietet die Bundesregierung SchülerInnen in fortgeschrittener Ausbildungsphase Bildungskredite zu sehr günstigen Bedingungen an. Die Rückzahlung wird nach 10 Jahren fällig. Es besteht allerdings kein Rechtsanspruch auf diesen Kredit! www.bildungskredit.de

Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz
Beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (Meister-BAföG) kann eine Aufstiegsförderung beantragt werden. Diese Maßnahme ist einkommens- und vermögensunabhängig. Es gibt keine Altersbegrenzung. Informationen dazu unter www.bmbf.de oder unter der kostenlosen Hotline: 0800-6223634 oder 0800-6223634 zu finden.

Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit
Bildungsgutscheine kann die Bundesagentur für Arbeit nach vorheriger Beratung (bei der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit) ausgeben. Informationen dazu auch im Internet: www.arbeitsagentur.de

Wiedereinsteiger/-innen
Der Europäische Sozialfonds (ESF) fördert Maßnahmen zur beruflichen Qualifizierung von Personen, die Schwierigkeiten haben, einen Arbeitsplatz zu finden, im Arbeitsprozess zu verbleiben oder nach einer Unterbrechung in den Beruf zurückzukehren. Die finanzielle Unterstützung des ESF wird in Form von Zuschüssen zugunsten von Einzelpersonen verwendet, die nicht im Leistungsbezug der Agentur für Arbeit sind. Ausführliche Informationen durch die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, der Agentur für Arbeit, Regionalstelle Frau & Beruf oder unter www.arbeitsagentur.de, www.bmg.bund.de

 

Das Schulgeld ist steuerlich absetzbar

Berücksichtigung von Schulgeldzahlungen als Sonderausgaben
Seit 2009 können Schulgeldzahlungen zum Teil mit der Einkommenssteuer verrechnet werden, wodurch sich die Steuerbelastung z.B. für die Eltern reduziert.

Auch Auszubildende und Studenten können die Kosten für ihre berufliche Erstausbildung und ihr Erststudium steuerlich absetzen, sobald sie dann berufstätig sind. Der Bundesfinanzhof (BFH) erkennt in zwei Urteilen (VI R 38/10, VI R 7/10) die im Zusammenhang mit der Ausbildung / Studium entstandenen Aufwendungen als Werbungskosten an. Hierzu zählen auch die Fahrtkosten und sonstigen Kosten (z.B. Fachbücher), die in diesem Zusammenhang entstanden sind.