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Desensibilisierung und Modifikation in der IMS-Stottertherapie für Jugendliche und Erwachsene

Hartmut Zückner.

Freitag, 20.11.2020, 9:00 – 17:00 Uhr
Samstag, 21.11.2020, 9:00 – 17:00 Uhr

Lehrgangs-Nr. 01640017132

Seminarbeschreibung:

In diesem Seminar werden die sprechmotorischen Grundlagen zu den Phasen der Modifikation und Desensibilisierung in einer an Van Riper orientierten Stottertherapie vermittelt.

Im Modifikationsteil wird, unter Bezug auf die physiologischen Forschungsergebnisse des Stotterns, die Funktionsweise der Blocklöse- und Blockverhinderungstechniken (Pull-Out, Prolongation) erläutert. Diese werden intensiv eingeübt und es wird auch fokussiert auf das übungsdidaktische Vorgehen im Therapieverlauf (Abfolge, Übungsmethoden und -intensität, individuelle Therapieziele,) eingegangen. Die hier vermittelten Modifikationstechniken sind vom Kindheitsalter (ab ca. 5-7 Jahren) bis zur Behandlung von erwachsenen Stotternden geeignet.

Im Desensibilisierungsteil werden den Patienten in der IMS-Therapie bereits sprechmotorische Verfahren vermittelt (Pseudostottern und „Nettostottern). Diese therapeutischen Interventionen begründen sich auf dem Hintergrund der Wingate-Theorie des Stotterns und dem Therapiekonzept von Joseph Sheehan. Auch diese werden, wie die Modifikationstechniken intensiv eingeübt. Daneben liegt ein weiterer Schwerpunkt der IMS-Desensibilisierung auf den Interventionen zur Reduzierung negativer Emotionen, die mit dem Stottern auftreten und die den Erfolg von Modifikationstechniken stark beeinflussen. Neben der Konfrontationstherapie wird das Verfahren der kognitiven Umstrukturierung und weitere desensibilisierungstherapeutische Interventionen vermittelt.

Das Seminar hat einen hohen Praxisanteil

Zielgruppe:

Logopäden, Sprachheilpädagogen, Sprachtherapeuten, Klinische Linguisten, Ergotherapeuten

Biographie:

Hartmut Zückner war Lehrlogopäde für Stottern und Poltern am Universitätsklinikum Aachen und ist neben einer therapeutischen Tätigkeit Lehrbeauftragter im Studiengang Lehr- und Forschungslogopädie der RWTH Aachen. Nach langjähriger Erfahrung als Therapeut auf der Grundlage verschiedener Nicht-Vermeide-Ansätze entwickelte er 2001 das Therapiekonzept „Intensiv-Modifikation-Stottern“. Derzeit therapiert er stotternde und polternde Jugendliche und Erwachsene in Einzel- und Gruppentherapie.