Zusammenarbeit mit schwierigen Eltern in der therapeutischen Praxis

Dr. Ann-Katrin Bockmann

Freitag,  01.12.2017, 09:30 – 16:00 Uhr

  • Teilnehmerzahl: mind. 15 / max. 20
  • 7 UE (7 Fortbildungspunkte)
  • Teilnahmegebühr: 100,00 €
  • Ort: DAA Logopädieschule Freiburg, Salzstraße 12-16, 79098 Freiburg (i.Br.)
  • Anmeldefrist: bis 15.10.2017
  • Hier können sich das Anmeldeformular hier downloaden
  • Anmeldung über info.freiburg.logopaedieschule[at]daa.de

Semiarbeschreibung

In unserer therapeutischen Arbeit behandeln wir häufig Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten und emotionalen Schwierigkeiten. Wir bilden uns fort, um trotz der entstehenden Probleme unserem Behandlungsauftrag gerecht werden zu können. Wesentlich schwieriger ist es jedoch eine gute Antwort auf diese Feststellung von Jean-Jacques Rousseau zu finden, die heute nicht minder aktuell als vor 250 Jahren ist: „Viele Kinder haben schwer erziehbare Eltern.“ In dieser Fortbildung wenden wir uns dem Umgang mit „schwierigen Eltern“ zu und beantworten praxisnah und mit Fallbeispielen folgende Fragen: Was macht Eltern überhaupt zu „schwierigen Eltern“ (persönlich und allgemein)? Welche Folgen hat das für die Kinder und Jugendlichen in unserer Praxis? Wie kann eine Zusammenarbeit gelingen, die den therapeutischen Behandlungsauftrag nicht gefährdet bzw. sogar unterstützt? Wo sind Grenzen der Zusammenarbeit? Welche Hinweise beachte ich konkret bei der Einbeziehung der Eltern, z. Bsp. bei der Übermittlung der Diagnose, Information zur Therapie, Anleitung zu häuslichen Übungen und zum Transfer in den Alltag?

Ziel

Erweiterung der Kompetenzen zur Gestaltung einer effektiven Zusammenarbeit auch mit schwierigen Eltern (eigenes Verständnis der Rolle von Eltern in der Therapie, Ziele der Elternzusammenarbeit, Aufklärung und Einbezug von Eltern, eigene Grenzen wahren, Transfer in den Alltag).

Teilnehmerinformationen

Bringen Sie gerne eigene Fallbeispiele gelungener und problematischer Zusammenarbeit mit Eltern mit.

Biographie:

  • Diplom-Psychologin, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin, Logopädin 
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Hildesheim im Institut für Psychologie (Arbeitsgruppe Pädagogische Psychologie und Diagnostik) 
  • Leitung im Sprachförder-/ Sprachbildungsprojekt Kinder entwickeln alltagsintegriert Sprache (KEA) 
  • Therapeutische und stellvertretende Leitung der Lehr- und Forschungsambulanz Kind im Mittelpunkt (KiM) an der Universität Hildesheim