Therapeutische Abgrenzung im Beruf der Logopäden

Iris Julia Wagner

Freitag, 12.07.2019 13:00 bis 18:00 Uhr
Samstag, 13.07.2019  09:30 bis 17:00 Uhr

Teilnehmerzahl: mind. 14 / max. 18 
12 UE (12 Fortbildungspunkte)
Teilnahmegebühr: 200,00 €
Ort: DAA Logopädieschule Freiburg, Salzstraße 12-16, 79098 Freiburg (i.Br.)
Anmeldefrist: bis 03.06.2019
Anmeldung über info.freiburg.logopaedieschule[at]daa.de 
Das Anmeldeformular steht hier zum Download bereit.

Seminarbeschreibung:

Abgrenzung ist in vielen Lebensbereichen ein Thema. Besonders aber in dem Lebensbereich, der viel Lebenszeit beansprucht. Die Gefahr eines Ausbrennens im Beruf, gerade auch in therapeutischen Berufen, ist heutzutage besonders groß.

In dem Seminar werden uns folgende Fragen theoretisch und praktisch beschäftigen:

  • Welches Therapeuten- Patienten-Verständnis braucht es, damit dieses Verhältnis ausgewogen sein kann?
  • Welche Verfasstheit ist für den Therapeuten notwendig, um sich gut abgrenzen zu können?
  • Welche Formen von Abgrenzung gibt es?
  • Mit welcher inneren Haltung ist Abgrenzung und Verbundenheit möglich? • Welche Chancen/Auswirkungen hat ein gutes therapeutisches Abgegrenzt sein für den Patienten? • Was braucht es, dass Therapie bestmöglich wirken kann?
  • Wieviel Abstand / Raum brauche ich persönlich, um mich als abgegrenzt erleben zu können?
  • Wieviel Input gebe ich in der Therapie und wieviel Raum- auch zeitlichen- braucht das System des Patienten, um dieses integrieren zu können?
  • Wer gibt das Tempo in der Therapie vor?
  • Abgrenzung versus Verstrickung

Zielgruppe:

Dieses Seminar richtet sich an alle Logopäden, egal, in welchem Bereich sie arbeiten.

Biographie:

Iris-Julia Wagner, geboren in Wiesbaden, erhielt im Alter von 16 Jahren ihren ersten Gesangsunterricht. Nach der Logopädenausbildung in Ulm und Heidelberg studierte sie Gesang in Würzburg und Heidelberg (Prof. Annemarie Grünewald), wo sie 1989 mit einem Gesangspädagogik- und Konzertexamen abschloss. Weiterführende Studien im Bereich des Funktionalen Stimmtrainings bei Eva Marguerre (Darmstadt) und in Funktionaler Stimmarbeit bei Michael Heptner (Bielefeld seit 2005). 1997-2002 Ausbildung zur Terlusollogin bei Ch. Und Christian Hagena.
2004 Gründung eines eigenen Instituts für „Funktionales Stimmtraining und typgerechtes Atmen“, in dem Fortbildungen für Sänger, Gesangspädagogen, Logopäden stattfinden. Ganzheitliche Einzelarbeit im Bereich Stimmtherapie, Gesangstherapie und Gesangsunterricht. 2008 Gründung der Forschungsgruppe „Forum Terlusollogie“.

Zusatzausbildung in „Kreativer Transformation“, einer Synthese von Trauma-Egotstate-systemischer Therapie

Vortragstätigkeit. Chorische Stimmbildnerin von Heidelberg bis zum Bodensee. Fortbildend im Bereich Lehrergesundheit, zentrale Lehrerfortbildungen, bei Sprachheilpädagogen, Sprecherziehern und für den DBL.